Palette der Möglichkeiten

Beispiel 1: Buch
Die Auflagenhöhe eines Buches wird bisher durch die Erfahrung der VerlegerInnen und die Einschätzung der AutorInnen bestimmt. Folge davon ist oft genug ein volles Lager. Die damit einhergehend Kapitalbindung beschränkt den eigenen Handlungsspielraum.
„Book on Demand“ (Buchproduktion nach Bedarf) eröffnet hier ganz neue Möglichkeiten: Erst wenn Bestellungen vorliegen, wird gedruckt. Die Startauflage beginnt also mit einer Stückzahl, die nicht wesentlich höher ist, als die bereits eingegangenen Vorbestellungen, der Nachdruck erfolgt dann angepasst an die eingehenden Bestellungen. Bei einer Auflagenhöhe von bis zu 500 Stück lohnt es sich allemal den Digitaldruck in die Überlegung einzubeziehen. Aber auch wenn hohe Auflagen geplant sind, kann es interessant sein, etwa um vorab Lese- und Rezensionsexemplare zu verteilen oder um den Markt zu testen und damit eine realistische Einschätzung der Nachfrage zu erhalten. Gerade Selbstverleger, Kleinverlage oder Verbände wollen und müssen ihr Risiko begrenzen. Hier drängt sich „Book on Demand“ als das angemessene Druckverfahren geradezu auf.

Beispiele
Verlag Klemm & Oelschläger
Reprint: Trotzdem Verlagsgenossenschaft
taz - Die Tageszeitung


Beispiel 2: Prospekt und Katalog
Geben Sie regelmäßig einen Prospekt oder Katalog für Ihre KundInnen heraus? Vielleicht müssen dabei jeweils unterschiedliche Kundenkreise auch jeweils unterschiedlich informiert werden. Zum Beispiel: Sie benötigen in hoher Auflage einen Katalog in deutscher Sprache, in geringer Auflage soll er aber auch in Französisch und Englisch erscheinen. Die hohe deutschsprachige Auflage wird weiterhin im Offsetdruck produziert, aber für die anderen Ausgaben bietet sich „Print on Demand“ (Druck nach Bedarf) an, denn bei kleiner Auflage ist der Offsetdruck teuer.
Außerdem sind Ihre Kataloge mit „Print on Demand“ jeweils aktuell, was Preise und Produkte anbelangt. Wenn sich etwas verändert, dann müssen die alten Exemplare nicht mehr in großer Stückzahl eingestampft werden.

Beispiele
Angele Maschinenbau


Beispiel 3: Seminarunterlagen, Tagungsmappen
Sie veranstalten Kongresse, Seminare oder Tagungen und geben hierzu Schulungsunterlagen oder Vorbereitungsmaterialien heraus? Auch die Abschlussberichte bzw. Dokumentationen Ihrer Veranstaltungen stoßen auf Interesse?
Gerade bei Kleinauflagen sind die herkömmlichen Druckverfahren zu teuer und Kopien qualitativ nicht gut genug. Eine hohe Qualität erreicht man im Digitaldruck bei Grafiken und Fotos. Nicht geheftete Blätter, sondern eine stabile Paperback-Bindung (wie beim Taschenbuch) entspricht weit mehr den heutigen Anforderungen an das Erscheinungsbild.

Beispiele
TQU


Beispiel 4: Zeitschriften + Kalender
Als Verband geben Sie regelmäßig einen Rundbrief bzw. eine Zeitschrift in niedriger Auflage heraus? Bis zu einer Stückzahl von 500 Exemplaren dürfte sich ein Umsteigen vom Offsetdruck auf Digitaldruck lohnen.
Wahrscheinlich mussten Sie bisher zusätzlich  200 Exemplare für Nachbestellungen drucken lassen. Hier schlägt der Unsicherheitsfaktor der Nachfrage, die Kapitalbindung sowie die Bereitstellung des Lagers zu Buche.
Wie wäre es mit einem Kalender? Es erinnert Ihre Freunde und Kunden das ganze Jahr über an Sie. Überlassen Sie uns einfach 13 Fotos (Deckblatt, plus jeeils ein Foto für jeden Monat) und wir produzieren Ihren "persönlichen" Kalender.

Beispiele
Steinheim-Kalender
(Steinheim ist der Standort von Digitaldruck leibi.de)
Tibet-Kalender